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Zwei Auszubildende im Bereich Mechatronik © monkeybusinessimages/iStock

Während die Lage am Arbeitsmarkt stabil, aber ohne Dynamik bleibt, bietet die Agentur für Arbeit vom 16. bis 20.03.2026 zahlreiche Veranstaltungen an, um Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl zu unterstützen. Diverse regionale Aktionen, digitale Elternabende (z.B. vom 2. bis 5. März 2026) und Ausbildungsmessen helfen dabei, den passenden Ausbildungsplatz zu finden. Mit der Vorstellung von Berufen und Unternehmen sowie der Schaffung von Kontaktmöglichkeiten werden Schulabgänger/-innen beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung unterstützt. Das Programm finden Sie weiter unten im Downloadbereich.

Der Ostbrandenburger Arbeitsmarkt im Februar: 
Arbeitslosenquote weiter bei 6,8 Prozent – Lage stabil aber ohne Dynamik

Im Februar waren in der Stadt Frankfurt (Oder), im Landkreis Märkisch-Oderland und im Landkreis Oder-Spree insgesamt 15.600 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 4 mehr als im Januar und 153 weniger als im Februar 2025.
Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,8 Prozent. Im Februar vorigen Jahres lag sie bei 6,9 Prozent.

Der Chef der Ostbrandenburger Arbeitsagenturen, Jochem Freyer, ordnet die aktuelle Lage ein. „Die Talsohle auf dem Arbeitsmarkt ist noch nicht durchschritten. Nach Schätzungen verliert Deutschland derzeit monatlich 15 Tausend Industriearbeitsplätze. Ich bin sehr froh, dass unsere beiden wichtigsten Unternehmen, Arcelor Mittal und Tesla, im Gegensatz zu vielen anderen an ihrem Personal festhalten. Etwas Hoffnung macht, dass trotz der kalten Witterung die Arbeitslosigkeit in Ostbrandenburg nicht weiter gestiegen ist. Fachkräfte mit Erfahrung werden weiter gesucht. Für Berufsanfänger und Quereinsteiger bleibt es schwierig. Erfreulich ist ein leichtes Plus bei den gemeldeten Ausbildungsstellen. Im März werden wir die Jugendlichen mit zahlreichen Veranstaltungen intensiv mobilisieren und allen mehrere Ausbildungsangebote in Ostbrandenburg machen.“

Marco Schulz, Geschäftsführer des Jobcenter Märkisch-Oderland: „Aktuell richten wir gemeinsam mit verschiedenen Partnern auch wieder verschiedene Veranstaltungen aus, die die Arbeitsuche unterstützen. Zum Beispiel findet am 04.03.2026 ein Job-Dating „TRIFF ALLTAGS-HELD*INNEN AUS GASTRO, PFLEGE & SOZIALES“ statt. Am 26.03.2026 richten wir eine Bildungsmesse aus, um über aktuelle Angebote zu informieren. Am 25.04.2026 folgt in guter Tradition das „Neuhardenberger Jobfestival“, bei dem sich viele Arbeitgeber präsentieren und es gute Chancen auf neue Jobs und Ausbildungsplätze ergeben. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und ohne Anmeldung. Nähere Informationen gibt es auf unserer Homepage: www.jobcenter-mol.de. Aktuell möchten wir auch dafür werben die Vielzahl an Möglichkeiten mit uns Kontakt aufzunehmen und Ihnen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt und in einer Phase, in der sie auf die Hilfe der Jobcenter angewiesen sind, bestmöglich zu nutzen. Auch wir sind hier bereits ein großes Stück weiter in die Zukunft gegangen, damit Hilfesuchende z.B. für einfache Anliegen nicht mehr in die Dienststellen fahren müssen, sondern diese online selbst erledigen können. Hierzu möchten wir auch ausdrücklich aufrufen und ermutigen, weil die Zukunft digital sein wird. Wenn jemand dabei Unterstützung braucht, kann er sich dies gern durch uns zeigen und dabei helfen lassen. Wir empfehlen auch, sich online einen Termin zu vereinbaren, bevor sich jemand auf den Weg macht und die zumeist komplexen Sachverhalte nicht sofort geklärt werden können. Sollte es online nicht möglich sein, weil zum Beispiel die technischen Voraussetzungen nicht vorliegen, kann der Termin auch unter 03346 / 8528 – 500 telefonisch vereinbart werden. Unsere Dienststellen sind täglich telefonisch erreichbar. Wir empfehlen, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden auch die Randzeiten für die telefonische Kontaktaufnahme zu nutzen.“

Kathleen Nepp, stellvertretende Geschäftsführerin Jobcenter Frankfurt (Oder): „Wir unterstützen Menschen dabei, erfolgreich in den Arbeitsmarkt einzusteigen oder wieder Fuß zu fassen. Dabei setzen wir auf individuelle Beratung, enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Netzwerkpartnern sowie gezielte finanzielle Förderung. Ein gerade begonnenes Projekt „EVA – engagiert, vollumfänglich, aktiv“ spielt dabei eine wichtige Rolle. Wir betreuen in diesem Projekt Frauen zwischen 25 und 35 Jahren auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt. Da dieser Weg nicht immer geradlinig verläuft, helfen wir mit unterstützenden Angeboten und einer sozialen Begleitung. Unsere Beraterinnen im Projekt unterstützen auch, wenn ein Betreuungsplatz für Kinder zu organisieren ist oder andere Wege begleitet werden müssen. Auch das Andocken in Maßnahmen, wie zum Beispiel „Integration durch Praxis“ oder eine Qualifizierung können zusätzlich zum Einsatz kommen und zeigen den Frauen ihre Potentiale, Stärken und weitere Möglichkeiten auf für einen beruflichen Einstieg. Das große Ziel ist es, sie in eine Beschäftigung, auch in Teilzeit, zu vermitteln. Dies können wir dann mit einem zusätzlichen finanziellen Anreiz – dem sogenannten Einstiegsgeld – unterstützen, welches das verfügbare Einkommen nach Arbeitsaufnahme für einige Monate erhöht. Wir begleiten auf dem Weg in eine neue berufliche Perspektive – individuell, pragmatisch und nachhaltig.“