Die ostbrandenburgischen Wirtschaftskammern und das Netzwerk Zukunft ehrten am 2. Juli 2026 in Bernau 19 Betriebe, Firmen und Einrichtungen, die in der Berufsorientierung aktiv sind und die von Schulen vorgeschlagen wurden.

Diese Unternehmerinnen und Unternehmer setzen sich besonders für die Berufs- und Studienorientierung in ihren Heimatregionen ein. Sie bieten Schülerpraktika oder Betriebsführungen und stellen ihre Ausbildungsangebote in Oberschulen und Gymnasien vor. Die Betriebe setzen sich gemeinsam mit Lehrern für eine praxisnahe Berufs- und Studienorientierung vor Ort ein.

„Der Weg in die Berufsausbildung geht erfolgreich über Praktikumsplätze und aktive Mitmachaktionen auf verschiedenen Veranstaltungen, wie Berufsbörsen und Lehrberufeschauen auf Schulhöfen“, betont Wolf-Harald Krüger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg. „Die stabilen Zahlen der abgeschlossenen Ausbildungsverträge der letzten Jahre beweisen, dass eine gute und praxisnahe Berufsorientierung auch dazu beitragen kann, die Jugendlichen in unserer Heimatregion zu halten.“ Es gibt in Ostbrandenburg vielfältige und zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten.

„Die heute ausgezeichneten Unternehmen öffnen Türen, geben Einblicke und nehmen sich Zeit für junge Menschen. Genau das ist es, was am Ende den Unterschied macht. Berufsorientierung ist kein Extra, sondern Grundlage. Und sie gelingt am besten, wenn Schule und Wirtschaft zusammenarbeiten“, sagt Hans Peter Thierfeld, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg.

Schulen und Unternehmen leisten aktiv ihren Beitrag für die Fachkräfte von morgen und den Fortbestand unseres ostbrandenburgischen Wirtschaftsstandortes.

Seit 2007 empfehlen die Schulen Betriebe für die Auszeichnung. Aus diesen Vorschlägen werden die Besten ausgewählt von einer Jury aus Vertretern der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg, des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg sowie des Netzwerks Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V.

„Unternehmen mit hervorragender Berufsorientierung“ 2026

  • Stadtwerke Strausberg GmbH
    (vorgeschlagen durch: Anne Frank Oberschule Strausberg)
  • Autodienst Hoppegarten GmbH
    (vorgeschlagen durch: Anne Frank Oberschule Strausberg)
  • Evangelisches Krankenhaus Lutherstift Frankfurt (Oder)
    (vorgeschlagen durch: Oberschule „Ulrich von Hutten“ FFO)
  • 50Hertz Transmission GmbH
    (vorgeschlagen durch: Einstein-Gymnasium Neuenhagen)
  • Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft mbH
    (vorgeschlagen durch: Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium Prenzlau)
  • GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH
    (vorgeschlagen durch: Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule Eberswalde)
  • Gesellschaft für Arbeit und Soziales (GefAS) e.V.
    (vorgeschlagen durch: Juri-Gagarin-Oberschule Fürstenwalde/Spree)
  • Fontana Gartenbau GmbH
    (vorgeschlagen durch: Kleeblattschule Seelow)
  • Agrar- und Milchproduktion GbR
    (vorgeschlagen durch: Kleeblattschule Seelow)
  • Jens Bärhold Autoverwertung und Abschleppdienst Kaliner
    (vorgeschlagen durch: Pestalozzi-Schule Eisenhüttenstadt)
  • Thomas Hübner EDEKA
    (vorgeschlagen durch: Grund- und Oberschule „S. Allende“ Wriezen)
  • AWO Kita Marie Juchacz
    (vorgeschlagen durch: Grund- und Oberschule „S. Allende“ Wriezen)
  • Peter Fechner
    (vorgeschlagen durch: Grund- und Oberschule Müllrose)
  • NORMA Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG
    (vorgeschlagen durch: Grund- und Oberschule Müllrose)
  • Athletic Park Sportstudio Erkner Inh. Guido Gongoll
    (vorgeschlagen durch: Carl-Bechstein-Gymnasium Erkner)
  • GARTEN- UND LANDSCHAFTSBAU Veit Pachmann GmbH
    (vorgeschlagen durch: Carl-Bechstein-Gymnasium Erkner)
  • Autohaus KALLA GmbH
    (vorgeschlagen durch: bundtStift_Schulen Strausberg)
  • Robeta-Holz OHG
    (vorgeschlagen durch: Oberschule Templin)
  • Debeka Versicherungen
    (vorgeschlagen durch: Carl-Bechstein-Gymnasium Erkner)