Die Sommerproduktion „JACQUELINE“ in der leerstehenden, ehemaligen 10. Polytechnischen Oberschule in der Bischofstraße © Serhat Divrik

Im vergangenen Sommer begeisterte das Theater Das Letzte Kleinod das Frankfurter Publikum mit der Vorstellung „Jacqueline“ in der ehemaligen 10. Polytechnischen Oberschule. Schon jetzt beginnen die Vorbereitungen für das nächste Projekt über die DDR-Zeit. Im Mai 2026 sollen die Geschichten rund um das Eisenhüttenkombinat Ost (EKO) und die Verbindungen zum Westen in einem Theaterstück erzählt werden. Nach der Premiere in Frankfurt (Oder) geht das Theaterstück als Eisenbahntheater auf die Reise durch die Bundesrepublik.

Jetzt werden ehemalige Mitarbeitende gesucht, die dem Theater über das EKO zu DDR-Zeiten berichten können. Das Theater fragt nach den verschiedenen Bereichen der Produktion, der Arbeit von Frauen, der Versorgung der Kinder, den Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und der Ferienheime. Besonders interessant wären Erzählungen über Westkontakte zum Beispiel mit dem Stahlwerk in Salzgitter und mit den Arbeitern während der Errichtung des Konverterstahlwerkes durch den österreichischen Betrieb Voestalpine. In den Gesprächen geht es außerdem um die Wende, die Treuhand und den Arbeitskampf zur Rettung des Werkes. 

Die Interviews sollen in Kürze in Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder) geführt werden.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Kleist Forum und mit freundlicher Unterstützung des Fonds Darstellende Künste realisiert.

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Interessierte können sich melden unter der Telefonnummer 04749-1030061 oder per Mail an post@das-letzte-kleinod.de.