
Ein Besucherrekord krönt ein außergewöhnliches Jahr im Frankfurter Theaterhaus Kleist Forum: 49.543 Gäste besuchten Vorstellungen im Kleist Forum und Gastspiele von Eigenproduktionen des Theaters in Cottbus, Schwetzingen, Hamburg und Rom. Hinzu kommen weitere rund 11.000 Teilnehmende an Workshops und Angeboten der kulturellen Bildung.
„Diese Entwicklung macht mich stolz und dankbar zugleich. Stolz auf eine fantastische Teamleistung – denn Theater ist immer ein Gemeinschaftswerk – und dankbar für das Vertrauen unseres treuen Publikums und die Neugier aller, die das erste Mal bei uns zu Gast waren. Das spornt uns an, weiter die weiter die wunderbare Vielfalt der Theaterformen auf unsere Bühnen zu bringen, um gemeinsam neue Welten zu entdecken“, sagt der Künstlerische Leiter des Hauses Florian Vogel.
Das Jahr 2025 war geprägt von bemerkenswerten Uraufführungen wie „Phädras Ehre“ mit Sophie Rois, anspruchsvoller Unterhaltung wie „Die Fledermaus – Leicht gekürzt und stark gewürzt“ mit Boris Aljinovic und dem Saxophonquartett clair-obscur, experimentellen Formaten wie „Kleist: Liebesbriefe – Liebesschlager“ mit Julia von Sell und Thomas Thieme sowie zeitgenössischen Produktionen wie „JACQUELINE“ über die Schulzeit in der DDR, „The Krug (unbroken)“ mit David Friedrich und den authentischen Inszenierungen der Bürgerbühne wie „Sekundenglück“, „#Baseballschlägerjahre“ und „Lehrermangel“.
Die Tanzperformance „Die Seele am Faden“ mit Ballettstar Friedemann Vogel wurde aufgrund der großen Nachfrage wiederaufgenommen. Alle Vorstellungen in Frankfurt (Oder) waren schon Monate im Voraus restlos ausverkauft. Das Gesamtkunstwerk aus Tanz, Musik und virtueller Realität war als Gastspiel bei den Schwetzinger SWR Festspielen, den Hamburger Ballett-Tagen und ins Teatro dell’Opera di Roma eingeladen und wurde in ausverkauften Häusern vom Publikum gefeiert. Im Januar 2026 ist die Produktion ans Stuttgarter Ballett eingeladen, für die sechs Vorstellungen sind nur noch wenige Karten erhältlich.
Auch das neue Jahr beginnt mit Vorstellungen, welche die Vielfalt im Kleist Forum widerspiegeln: So ist am 10. Januar Alexander Scheers musikalische Hommage an David Bowie „Heroes“ zu sehen. Weiter geht es am 17. Januar mit der Bühnenfassung des hintersinnig-anarchischen Kinderbuchs „Das Neinhorn“ und am 24. Januar mit „Der kleine Prinz“ als poetische Sandtheater-Vorstellung. Tags darauf erwartet das Publikum der Ringelnatz-Abend „Öffentliche Probe“ mit Jörg Schüttauf und zum Monatsende die DDR-Operette „Messeschlager Gisela“.