Prof. Dr. Dagmara Jajeśniak-Quast, Prof. Dr. Eva Kocher, Angelika Turecka, Dagmara Kornelia Adamus, Clara Philine Janus, René Wilke, Prof. Dr. Andrea Allerkamp

Am Mittwoch, dem 30. November, hat Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke die jährlichen Innovationspreise der Stadt Frankfurt (Oder) an drei Studierende der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) verliehen.

Mit dem Innovationspreis zeichnet die Stadt herausragende studentische Abschlussarbeiten aus, die wichtige Impulse für Fragen regionaler Entwicklung geben. Dotiert ist der Innovationspreis mit insgesamt 2.500 Euro. In diesem Jahr hat die Jury – Prof. Dr. Matthias Sohn, Viadrina-Professor für Management Accounting, sowie Torsten Röglin, Geschäftsführer der Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH – entschieden, zwei erste Plätze sowie einen zweiten Platz zu vergeben.

1. Preis – dotiert mit je 1.000 Euro

Dagmara Kornelia Adamus
für ihre Masterarbeit mit dem Titel „Polish-German Borderland as an Attractive Investment Location? Analysis of Investment Incentives and Determinants of Investment Attractiveness of (East) Brandenburg-Lubuskie Border Region”

Clara Philine Janus
für ihre Masterarbeit zum Thema „Havarie als Grenzereignis – Essayistische Verhandlung des Mittelmeeres als Grenzraum im Film Havarie von Philip Scheffner“.

2. Preis – dotiert mit 500 EUR

Angelika Turecka
für ihre Masterarbeit über „Steuerliche Änderungen bei den polnischen Personengesellschaften und ihre Auswirkungen für deutschen Investoren“.
 

Prof. Dr. Eva Kocher, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina, sagte anlässlich der Preisverleihung: „Wir danken der Stadt Frankfurt dafür, dass sie mit großer Kontinuität herausragende studentische Arbeiten, die sich der Region widmen, mit dem Innovationspreis ehrt. Dies zeigt, wie eng die Beziehungen zwischen Stadt und Universität auch inhaltlich sind: Praktische Fragen des Zusammenlebens, des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Alltags in unserer deutsch-polnischen Grenzregion finden regelmäßig Eingang in unsere Lehre und Forschung. Dies zeigen die in diesem Jahr prämierten Arbeiten eindrucksvoll; sie untersuchen sowohl drängende wirtschaftliche als auch gesellschaftliche Fragen.“

Oberbürgermeister René Wilke sagte: „Der Innovationspreis führt seit mehr als 20 Jahren Fortschritt, Dynamik und Entwicklung inhaltlich zusammen. Die in diesem Jahr ausgezeichneten Studentinnen reflektieren aktuelle gesellschafts- und politikrelevante Schwerpunkte mit großer Praxisnähe. Die drei gewählten Abschlussarbeiten unterstreichen die Komplexität, in der unsere Lebensbereiche miteinander verwoben sind. Das Wirken von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, Gesellschaft, Kunst und Kultur werden als das interdisziplinäre Konglomerat betrachtet, das sie sind.“