Die Evangelische Kirchengemeinde Eisenhüttenstadt zeigt die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ im Gemeindezentrum in der Robert-Koch-Straße 37 vom 13. Februar bis 3. Juli 2026.
Seit über drei Jahrzehnten ist die deutsche Teilung Geschichte. Doch viele Klischees über Frauen aus Ost- und Westdeutschland halten sich bis heute. Woher kommen diese Zuschreibungen? Und wie viel steckt wirklich dahinter? Die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ geht diesen Fragen nach. Herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und kuratiert von Clara Marz, wurde die Ausstellung als Beitrag zum 35. Jahrestag der deutschen Einheit konzipiert.
Auf 20 Plakaten werden die verschiedenen Lebensrealitäten von Frauen in der Bundesrepublik und der DDR in den 1970er und 1980er Jahren dargestellt.
Ziel der Ausstellung ist es, die vielfältigen Erfahrungen von Frauen sichtbar zu machen und die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren deutsch-deutschen Lebensrealitäten zu zeigen. Zudem stellt die Ausstellung die Frage, ob Frauen in beiden deutschen Staaten trotz unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Bedingungen ein gemeinsames Streben nach Selbstbestimmung in einem männlich dominierten System verbanden.
Zur Eröffnung ist Christine Gerbich (Leiterin, des Museum Utopie und Alltag) eingeladen, es gibt ein Podiumsgespräch mit Ruth Misselwitz (Pfarrerin, Friedens- und Umweltaktivistin) und Dr. Elisabeth Raiser (Historikerin und Linguistin) über die Lebensrealitäten von Frauen in Ost und West mit der Möglichkeiten zu Rückfragen aus dem Publikum zu moderieren. Die musikalische Rahmung übernimmt Uta von Willert (Sängerin und Chorleiterin amaryllis berlin).
Wann und wo?
13. Februar bis 3. Juli 2026
Gemeindezentrum
Robert-Koch-Straße 37, 15890 Eisenhüttenstadt
Ab dem 1. Februar finden Interessierte die Öffnungszeiten der Ausstellung im Gemeindezentrum und unter www.kgeh.de/frauen.
